konkav. konvex. verdreht. Tobias Stengel im Kunstverein Meißen

25 Jahre Kunstverein Meissen 1992 - 2017

Ausstellung

konkav. konvex. verdreht.

Tobias Stengel

18. März bis 19. Mai 2018

Erste Vernissage in der neuen Galerie im Kunstverein Meißen in der Burgstraße 2
Samstag, 17. März , 17.00 Uhr

Grußwort zum Neubeginn: Daniel Bahrmann / Vorsitzender
Begrüßung zur Ausstellung: Else Gold / Kuartorin
Einführung zum Werk: Susanne Greinke / Kunstwissenschaftlerin

Eröffnungsfest der neuen Galerie im Anschluss an die Vernissage mit Musik und Getränken. Musik zum Eröffnungsfest: Micha Winkler

Künstlergespräch: Sonntag, 6. Mai, 11.00 Uhr
Tobias Stengel und der Mathematiker Dr. Dr. h.c. Norbert Herrmann im Gespräch.

konkav. konvex. verdreht. Tobias Stengel im Kunstverein Meißenkonkav. konvex. verdreht. Tobias Stengel im Kunstverein Meißen

konkav. konvex. verdreht.

Der Kunstverein Meißen eröffnet seine neue Galerie, in der Burgstraße 2, mit Skulpturen und Zeichnungen des Dresdner Künstlers Tobias Stengel.

Der studierte Bildhauer unterliegt seit über zwei Jahrzehnten mit unveränderter Leidenschaft der Anziehungskraft mathematischer Konstruktionen, die er sich im künstlerischen Schaffensprozess quasi körperlich aneignet. In seinen Werkgruppen beschäftigte er sich sich mit Konstruktionen von Ornamenten, dem Goldenen Schnitt oder Aufgefalteten geometrischen Körpern. Seine aktuelle Serie von Zeichnungen und Skulpturen gehen auf einen Besuch des Castel del Monte in Süditalien und seine Liebe zu Zahlenrätseln zurück. Sie sind erstmals vorübergehend öffentlich in der Ausstellung im Kunstverein Meißen zu sehen. „Eigentlich wollte ich nur eine Möglichkeit finden schwere Sudokus über ein bildhaftes Verfahren einfach zu lösen... oder Was hat das Castel del Monte mit Sudoku zu tun? Zahlen geben die Position von Eckpunkten vor, bilden die Form verschiedener Querschnitte. In den Skulpturen entsteht ein Wechselspiel von Konvex und Konkav, von Hinten und Vorn, von Licht und Schatten. Die Kombinationen von Zahlen bekommen ein Bild - werden austauschbar, werden Module. Die Richtungen sind überraschend und erst in deren Überlagerung bilden sie eine Harmonie. Es beginnt eine wunderbare Spielerei, die endlos sein kann solange das Interesse daran besteht. Dabei entwickelte die Reduktion auf Achtecke - unregelmäßig und regelmäßig – ihre Eigendynamik, die noch nicht zu übersehen ist.“ (Tobias Stengel)

 

 

Biografie

Tobias Stengel 1959 in Grimma geboren

1981-1986 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, Diplom

seit 1986 als freiberuflicher bildender Künstler tätig

2007-2014 Lehraufträge an der TU Dresden, an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und an der Design-Schule 2.0 in Leipzig

seit 2014 künstlerischer Mitarbeiter an der HfBK Dresden lebt und arbeitet in Dresden

Für seine künstlerische Arbeit erhielt er zahlreiche Stipendien:

u.a. Stipendium Schloss Wiepersdorf, USA-Stipendium des Landes Sachsen, Philip Morris Stipendium, Stipendium des Center for Contemporary Art Prague, Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn, Stipendium Künstlerhaus Edenkoben in Rheinland-Pfalz, Stipendium der Stadt Dresden in Zygote Press, Cleveland (OH, USA) und Pirosmani-Projekt der deutsch-georgischen Gesellschaft, Auswärtiges Amt und Goetheinstitut, in Georgien.

Einzelausstellungen:

u.a.1990 Galerie Junge Kunst Frankfurt (Oder) / 1991Galerie Zielke Berlin / 1995 Ausstellungshalle Mönchskirche Salzwedel / 1996 Galerie Holze-Teufel Dresden / 1997 Conzani Center CCAD, Columbus (OH, USA) / 1998 Festspielhaus Hellerau, Dresden / 2002 Galerie Klaus Spermann, Berlin / 2005 motorenhalle, Projektzentrum für zeitgenössische Kunst Dresden / 2006 Kunsthaus Erfurt / 2007 Galerie Svenshog Lund (S) / 2008 Villa Streccius, Landau / Zygote Press Gallery, Cleveland (OH, USA) / 2009 Strandhalle Ahrenshoop / Hauff & Auvermann, Berlin / 2011 büro für kunst, Dresden / TU Bergakademie Freiberg / Galerie Jama, Ostrava (CZ) / 2012 Kunst–Frei–Raum, Dresden / 2013 Kunstraum gad Berlin / 2015 Scharounkirche, Bochum / K16, Duisburg / Käthe Kollwitz Haus, Moritzburg / Leonhardi-Museum, Dresden

Ausstellungsbeteiligungen:

u. a.1990 Museum Recklinghausen / 1994 Deutsches HygienemuseumDresden / 1995 Palazzo Vecchio, Florenz (I) / 11996 Kunstmesse Köln, Artforum Berlin / 1998 Franklin Bunt Gallery, Columbus (OH, USA) /2001 Haus der Kunst Opava (CZ) / 2003 Can Felipa Sala de Arte Contemporaneo, Barcelona (SP) / 2005 International Biennale of Contamporary Art Prague, Nationalgalerie Prag (CZ) / 2007 Wrocław nonstop Festival, Wrocław (PL) / 2008 Kent State University Gallery, Cleveland (OH, USA) / Neuer Sächsischer Kunstverein / 2010 Downtown Gallery, Kent (OH, USA) / 2012 motorenhalle, Dresden / 2015 »Labyrinth«, Festival, Słubice (Pl) und Frankfurt (Oder) / OSTRALE , Dresden / Kulturbrauerei Wroclaw (Pl) Ausblick auf das Ausstellungsjahr 2018


Impressionen