Kunstverein Meissen e.V., Ausstellungen, Vernissage, Künstler, Meißen, Jazz im Keller

20 Jahre Kunstverein Meissen 1992 - 2012

Ausstellung


FISCHZUG

Angela Hampel

22. Februar bis 18. April 2015

 

Vernissage: Sonnstag, 22. Februar 2015, 11.00 Uhr

Begrüßung: Else Gold
Einführung: Dr.sc.phil. Ingrid Koch, Dresden

Angela Hampel

Lesung in der Ausstellung

am Donnerstag, dem 9.April 2015, 19:00 Uhr im Kunstverein Meißen,

Róža Domašcyna und Angela Hampel

Eintritt frei.

Róža Domašcyna (* 11. August 1951 in Zerna im Landkreis Kamenz) ist eine sorbische Lyrikerin und Übersetzerin. Sie ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Sie arbeitete von 1968 bis 1972 in der Redaktion der sorbischen Kinder- und Jugendzeitschrift Płomjo und der Tageszeitung Nowa doba. Seit 1970 veröffentlichte sie Gedichte in der sorbischen Presse. Ab 1979 studierte sie Bergbau und war bis 1984 als Schreibkraft und Materialwirtschaftler in Knappenrode tätig. Von 1985 bis 1989 studierte sie am Leipziger Literaturinstitut „Johannes R. Becher“, ist seit 1990 freie Schriftstellerin.

Die politische und gesellschaftliche Wende der DDR brachte für Róža Domašcyna gleichsam den literarischen Durchbruch. Sie selbst tritt als Nachdichterin überwiegend aus slawischen Sprachen auf; ihre Gedichte sind in zahlreiche slawische und westeuropäische Sprachen übersetzt worden. In ihren Texten nutzt sie poetische Interferenzen zwischen dem Sorbischen und dem Deutschen; beide Sprachen gehen so eine Verbindung ein, die den von Kito Lorenc vorgeschlagenen Weg der Weiterentwicklung sorbischer Lyrik konsequent beschreitet.

 

 

FISCHZUG
Angela Hampel

Das Ausstellungsjahr 2015 beginnt im Kunstverein Meißen mit einer ganz außergewöhnlichen und sehr kraftvollen Ausstellung mit Arbeiten der Dresdner Künstlerin Angela Hampel. Dem Titel entsprechend werden Werke im Zusammenhang mit Fischdarstellungen gezeigt. Immer wieder tauchen Fische in den Arbeiten von Angela Hampel auf, ob in Zeichnungen, Radierungen oder auf Leinwand. Das wiederholte Thema biblischen Ursprungs, das in der Kunst oft bearbeitet wird, bedeutet auch eine Auseinandersetzung mit Leben und Geben.

Die künstlerische Handschrift Angela Hampels ist von exzessiv expressiver Wildheit in der Linienführung über Arabesken bis hin zu einem Ausdruck fließender Sinnlichkeit und Hingabe an die Figur. Angela Hampel macht mit ihrer eigenwilligen, charaktervollen Art das Leben in gleichnishaften Bildern zu beschreiben, den Betrachter bereit für Assoziationsketten, die das innere Empfinden mit dem Außen verbinden.



Einführung zur Ausstellung

von Dr. Ingrid Koch

Meine Damen und Herren,
liebe Freunde,
liebe Angela,

in den späten DDR-Jahren wurde Angela Hampel als eine in der Reihe von „jungen“ oder „neuen“ Wilden bekannt, darunter etwa Gudrun Trendafilov, Maja Nagel oder Steffen Fischer. Das „Wilde“ allerdings war ihr – den anderen sicher auch – kein Wert an sich, sondern Ausdruck eines Lebensgefühls, dass von inneren Grenzen auf vielen Gebieten der DDR-Gesellschaft geprägt war. In den bildnerischen Konstellationen, die bei Angela Hampel oft von der Rezeption antiker Überlieferungen gespeist wurden und teils an literarische Verarbeitungen – so Texte Christa Wolfs – anknüpften, drückte sich ein Anspruch an neue menschliche Beziehungen, nicht zuletzt zwischen den Geschlechtern, aus. Im Grunde wurde etwas eingefordert, was aller Tage propagiert wurde, aber in der behaupteten Vollkommenheit nicht Realität war: gleichberechtigte, achtungs- und freudvolle Beziehungen. Und natürlich ging es nicht zuletzt um das Selbstverständnis von Frauen in allen Facetten ihrer Individualität – besonders als Partnerin, was ja auf der anderen Seite ebenso das Selbstverständnis von Männern betrifft, ja möglicherweise angreift.
Zunehmend wurde gerade in den frühen Künstlerjahren von Angela Hampel im Osten Deutschlands zaghaft reflektiert, dass die Geschlechterbeziehungen noch keineswegs gleichgewichtig waren, dass es dafür noch mancher Kämpfe bedurfte. Dies betraf durchaus auch die unmittelbare Sphäre Hampels – den Kunstbetrieb. Wie überall waren die bestimmenden Positionen von meist älteren Männern besetzt. Es war also kein Zufall, dass Künstlerinnen – bis zu einem gewissen Maße reflektierte sich darin wohl auch die damals auflebende internationale feministische Strömung -  der Gedanke kam, dass es der organisierten Kraft bedarf. So entstand in der schon verglühenden DDR, in Dresden, das Konzept einer neuen Sezession. Wirklichkeit wurde sie als Sezession 89 in den bewegten Wendemonaten, die gerade – nun unter ganz anderen Bedingungen - ihr 25 jähriges Jubiläum.
feierte.
Denn im Ergebnis der Jahre 1989/90 und der Wiedervereinigung sollte sich zeigen, dass die Geschlechterfrage in teils schon überwunden geglaubter Form wieder auftauchte – nämlich grundsätzlich geprägt von ungleichen materiellen Verhältnissen, die alle anderen Aspekte beeinflussten und zugleich neue, alte Fragen, teils in verschärfter Form, wieder aufwarfen. Darunter sind auch solche, die von enormer Bedeutung für das Kunstschaffen sind: gemeint ist die Darstellung von Nacktheit, die zunehmende Rolle von Pornografie im öffentlichen Raum sowie auf der anderen Seite das Umsichgreifen einer neuen Prüderie.

Liebe Freunde,
das lässt das Befinden einer Künstlerin wie Angela Hampel nicht unberührt, stellt sie vor ganz ungewohnte, für erledigt geglaubte Fragen. Wer kennt nicht ihre allegorischen Bilder, die das Thema Partnerschaft in allen Facetten meinen und auf denen Frauen, Götterwesen und androgyne Gestalten sich mit tierischen Partnern umgeben: Schlangen, Großkatzen, Wölfen, Lurchen etwa. Es sind farblich oft wunderbar leuchtende, mit den Jahren etwas weniger expressive Konstellationen, wo es nicht zuletzt um die gleichgewichtige Beziehung mit diesen, bestimmte Eigenschaften oder Rollen verkörpernden Wesen geht, beispielsweise um Klugheit, Kraft, gewiss auch Potenz, Gewandtheit, Schönheit. Es geht um in eine bildnerische Form gekleidete Wünsche, Hoffnungen, ja Utopien, auf ausgeglichene, liebevolle, ja auch sexuell erfüllende Beziehungen,  wobei nicht jedes Bild ins Letzte erklärbar ist. Kunst ist schließlich nie ohne Geheimnis.
Fest steht, wenn man als Betrachter sich etwas in griechischer Mythologie oder ihrer literarischen Rezeption, etwa in der DDR-Literatur, in christlicher Ikonografie und ihrer Rezeption in der Kunst, aber auch in Volksüberlieferungen aus der Lausitz und deren landschaftlichen Gegebenheiten ein wenig auskennt, schadet es nichts. Die frühen Eindrücke von vielen Fischteichen im Umkreis ihres Geburtsortes Räckelwitz haben wohl gerade in den Arbeiten der Ausstellung im Meißner Kunstverein ihre Spuren hinterlassen; später vielleicht ebenso manche Dichtung, etwa von Rosa Domaszyna wie auch andere Literatur.

Jedenfalls kann  man Angela Hampel in der aktuellen Präsentation auf einen künstlerischen „Fischzug“ begleiten – damit den Spuren eines weiteren Tiers, das im Schaffen der Künstlerin immer wieder auftaucht, folgen: vom ganz realistisch-locker aquarellierten, kulinarischen „Bückling“ oder einem „Glückskarpfen“ nahe an einem Frauenkopf  - eine schöne Algrafie -  (beides in der Ausstellung) bis zum interpretierbaren, gleichnishaften Bild, das auf seine Weise an Werke der Alten Kunst anknüpft. Mit den Fischen angefangen hat es wohl schon in den 1980ern, wie sich die Künstlerin erinnert. In der Ausstellung „Zeitvergleich“ hatte sie das „Selbstbildnis mit Wels“ gezeigt.  
Der aktuelle „Fischzug“ enthält im wesentlichen eine Zusammenstellung von Arbeiten, die zwischen Ende der 1990er Jahre und heute entstanden sind. Die Idee dazu kam der Künstlerin im Gefolge der Ausstellung „Die Schöne und das Tier“ in Quohren, deren Titel ja auch so einer alten Allegorie entsprach, die sich durch Literatur und bildende Kunst zieht. Man denke nur an Darstellungen in Werken des Symbolismus. Beim Aussuchen und Sortieren war Angela Hampel wohl aufgefallen, dass sich häufig Frau und Fisch in ihren Bildern verbinden – sogar als „Fischhut“, eine Algrafie, die recht bekannt ist und die ebenfalls den „Fischzug“ bereichert. Von den künstlerischen Mitteln zeigt sich dieser, abgesehen von den schon genannten Techniken, auch in Form von Zeichnungen respektive wunderbaren, teils großformatigen Mischtechniken und Malerei.

Liebe Freunde,
inhaltlich kann man, diesen „Fischzug“ betreffend, ganz unterschiedliche Linien ziehen. Auf den genussreich-kulinarischen habe ich oben schon hingewiesen. Der Glückskarpfen schwimmt, wie gesagt, der Frau fast in den Mund - was durchaus etwas Wollüstiges ausstrahlen kann, die Bücklinge liegen auf dem Tisch – essfertig, fettig glänzend, und als Paar. Erinnert sei hier an Bilder der Barockzeit, auf denen Fisch und anderes Meeresgetier eine besondere Rolle neben Früchten und Blumen spielten. Weniger üppig fiel dagegen     
das in der christlichen Ikonografie verankerte, auch mit Fisch verbundene, wiederholt dargestellte „Letzte Abendmahl“ aus - die berühmte Zusammenkunft von Jesus mit den Aposteln vor seiner Gefangennahme. Davon abgeleitet entstand wohl auch die Interpretation, dass Fisch zum Sinnbild für Bescheidenheit, ja Armut und Teil der Fastenmahlzeit wurde (abgesehen von irdischen Gründen).    
Weniger bescheiden nimmt sich die „Fette Beute“ aus. Sie – ein Fisch im Mund einer Frau -  oder der Karpfen weisen auf Glücksverheißung. Gerade letzterer gilt ja, wenn mich nicht alles täuscht, ja auch in China als Symbol für Glück. Und selbst bis in die Märchenwelt ist diese Metaphorik vorgedrungen (So ist es verschiedentlich ein Fisch, der den verlorenen Ring zurückbringt). Zudem ist der Fisch von alters her Symbol des Wassers und der Fruchtbarkeit.
In hohem Maße ist er aber ebenso Symbol christlicher Spiritualität. So ist aus dem Alten Testament überliefert, dass Tobias mit der Galle des Fischs die Blindheit seines Vaters heilt, während Jona einem Wal nach drei Tagen unversehrt entstiegen sein soll. Beides findet sich auf Gemälden – auch in den Dresdner Alten Meistern, etwa Fettis „Tobias und der Engel“ .
Im Neuen Testament verbindet sich das Fischsymbol mit der Taufe und den Getauften. Christus ist im Taufwasser gegenwärtig, als solcher der Menschenfischer. Und die Fische, der Fischzug, sind auf die getauften Christen gemünzt. Im wahrsten Sinn des Wortes wiederum war der Apostel Petrus ein Fischer, aber ebenso wohl auch ein Menschenfischer als Gefährte von Jesus. Das darauf anspielende Werk von Angela Hampel „Petrus – Simon“ zeigt einen reichlichen Fang. Die Frage: Geht es nur um Fisch? Wohl nicht! Und für wen steht Petrus? Wer fängt hier wen?
Im übertragenen Sinn könnte man auch manchen später zum Heiligen Erklärten als Menschenfischer bezeichnen: Für Elisabeth von Thüringen, die den Armen half, sie speiste, galt dies wohl allemal. Auf dem gezeigten Bild aber ist der Fisch fast alle. Ist die Barmherzigkeit am Ende? Oder sind es die letzten drei Gläubigen, die in der an ein Taufbecken erinnernden Schüssel schwimmen? Oder ist es gar ein Gleichnis, mit dem die Künstlerin darauf anspielt, dass Künstler, die wie sie nach gesellschaftlicher Relevanz streben im Sinne von Käthe Kollwitz` „ich will wirken in dieser Zeit“, rar werden? Das Bild „Der Letzte“ wiederum meint vielleicht den letzten Fisch, ist möglicherweise ein Appell, besser mit Flora und Fauna umzugehen, gehört doch zum Weltverständnis der Künstlerin nicht nur der Ausgleich der Geschlechter, sondern auch der mit der Natur. Wer weiß?    
(Anzumerken ist noch angesichts des Ortes der Ausstellung, dass auch Bischof Benno von Meißen, nach dem das Haus benannt ist, in seinem Wappen einen Fisch mit zwei Schlüsseln hat).           

Es gibt noch einen weiteren, Angela Hampel sehr nahen, an ihre anderen Bilder anknüpfenden Aspekt: Eine ihrer kleinen Arbeiten heißt „An der Angel“. Bleibt man im Kontext: Der Angler gilt als Personifizierung der himmlischen wie der irdischen Liebe. Was Letzteres betrifft, so fiel mir bei diesem Bild auf, dass nicht ganz klar wird: wer von den Beteiligten wen an der Angel hat. Etwas ironisch wird der „Fischzug“ auch, wenn ein „Merkwürdiger Fang“ gemacht wird: Hier hat sich im Maul eines Rochen wohl ein als Köder eingesetzter Fischkopf mit Gräte verfangen – sonst nichts. Und wie steht`s mit „Fisches Nachtgesang“: Wenn ich mich recht erinnere, waren da nur ein paar Leerzeichen im entsprechenden Büchlein. Und hier ist der Fisch – das ist nun mal seine Natur - auch ganz still, hat sich auf dem Frauenhaupt häuslich niedergelassen. Oder rutscht das glitschige Fischlein gleich abwärts? Ja, und wohin?

Und mit dieser Frage möchte ich es auch bewenden lassen.

Ich danke für die Aufmerksamkeit und wünsche viel Freude bei eigenen Interpretationen und dem Wahrnehmen des grafischen, zeichnerischen und malerischen Könnens der Künstlerin.

 

 

Biografie

Angela Hampel, geboren 1956 in Räckelwitz, studierte von 1977 bis 1982 an der HfBK Dresden bei Prof. Jutta Damme und Dietmar Büttner. Sie war Gründungsmitglied der Dresdner Sezession 89 und erhielt 1990 den „Marianne-Werefkin-Preis". Erfüllt von einem unerschütterlichen Glauben an Gerechtigkeit, Menschlichkeit und wahrhaftiger Emanzipation hat Angela Hampel in den dreißig Jahren ihres Schaffens ein Gesamtkunstwerk erarbeitet, das zeigt, dass sich die Künstlerin immer wieder verantwortungsbewusst, mit sinnlichem Einfühlungsvermögen den unbequemen Fragen der Zeit gestellt hat.

Biografie

1992 – 2004                           unterwegs in und auf den hohen Bergen der Welt
2002                                        Ringverleihung der Galerie Sonnensegel, Brandenburg
1999                                        Sonderpreis „100 ausgewählte Grafiken“
1998                                        Ohio Arts Council-Austauschstipendium, Cleveland, USA
1990                                        Marianne-Werefkin-Preis
1989                                        Initiatorin/Mitbegründerin der Dresdner Sezession 89
seit 1987                                 Performances, Installationen, Environments
1986                                       Preis des Staatlichen Kunsthandels der DDR
seit 1984                                 Arbeit in Dresden und Berlin (Keramikwerkstatt W. Maaß)
seit 1982 freischaffend
1977 – 1982                           Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Prof. Jutta Damme und Dietmar Büttner
1976 – 1977                           Mitarbeiterin für Jugendfragen, Kreiskulturhaus Kamenz
1975 – 1976                           Arbeit als Forstfacharbeiterin und Kraftfahrerin, Abendstudium in Bautzen
1972 – 1974                           Lehre als Forstfacharbeiterin
1956                                        in Räckelwitz geboren

Ausstellungsbeteiligungen insgesamt (Auswahl der Städte)

Basel, Berlin, Bern, Biella (Bienale), Bonn, Boston, Brüssel, Cleveland, Columbus, Dresden, Erfurt, Florenz, Glasgow, Hamburg, Helsinki, Kansas, Kopenhagen, Leningrad, München, Nijmegen, Paris, Prag, Salzburg, Santiago de Chile, Sao Paolo (Bienale), Seoul, Sidney, Skopje, St. Petersburg, Stockholm, Strasbourg, Tokio, Valdivia, Venedig (Bienale), Warschau (Trienale), Wrozlaw
Arbeits-/Studienreisen
nach Alaska, Belgien, Chile, CSSR, Cuba, Ecuador, Finnland, Frankreich, Georgien, Gran Canaria, Italien, Israel, Jordanien, Kenia, Kreta, Mexico, Nepal, Niederlande, Norwegen, Polen, Pakistan, Rußland, Rumänien, Sansibar, Schweiz, Sowjetunion, Spanien, Tansania, Tschechien, Tibet, Ungarn, USA, Vietnam

Baubezogene Arbeiten / Arbeiten im Außenraum

1985 „Lieber aktiv als radioaktiv“,Trafohaus Zellscher Weg, Dresden (mit Steffen Fischer), Malerei, zerstört
1986 „Zirkus der Tiere“, Kindergarten Schnorrstraße, Dresden (mit Andreas Dress), Malerei, teilweise zerstört
1887 „Tanz“, Jugendclub „Eule“, Dresden (mit Steffen Fischer), Malerei, zerstört
1996 „Erbsen zählen“, Statistisches Landesamt Kamenz, Flachfiguren-Installation
2000 „Artisten“ Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Berlin, Installation
„Undine kommt“, Dresden, Flachstahlskulptur
2001 Ständehaus Dresden, Festsaal / Begegnungsraum, Flachfiguren / Malerei (mit Gudrun Trendafilov)
2004 „Denkmal für einen Bach“, Dresden, Stahlskulptur
2006 „Undinen“, Stadtentwässerung Dresden, Stahlskulptur
2012 „Undine geht“, Dresden, Flachstahlskulptur

Buchtitel/Illustrationen zu Texten von

Kurt Bartsch, Samuel Beckett, Volker Braun, Roswitha Burgard, Róza Domascyna, Elke Erb, Franz Fühmann, Theophile Gautier, Kerstin Hensel, Barbara Köhler, Uwe Kolbe, Federico Garcia Lorca, Felix Mettler, Marion Naujack, Eugene O`Neill, Sappho, Gabriele Stötzer, Klaus Trende, Christa Wolf / Gerhard Wolf, Michael Wüstefeld

Arbeiten in öffentlichem Besitz

Städtische Galerie, Albstadt
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin
Deutsches Historisches Museum, Berlin Nationalgalerie Berlin Kupferstichkabinett Berlin
Sammlung des Willy-Brandt-Hauses, Berlin
Sammlung der Grundkreditbank Berlin Haus der Geschichte der BRD, Bonn Sammlung des Deutschen Bundestages, Bonn
Sammlung Reinhold Messner, Bozen
Sammlung der Galerie Sonnensegel, Brandenburg
Szépmürészeti Museum, Budapest
Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum und Kupferstichkabinett
Stadtentwässerung Dresden
Städtische Galerie Dresden
Landesärztekammer Dresden
Grafische Sammlungen der Stadt Esslingen
Sammlung der Deutschen Bank, Frankfurt / Main
Galerie Junge Kunst, Frankfurt / Oder
Staatliche Galerie Halle-Moritzburg
Niedersächsische Sparkassenstiftung
Hannover Städtisches Museum Heilbronn
Statistisches Landesamt Kamenz
Kunstsammlungen Neubrandenburg
Sammlung Ludwig, Oberhausen
Sammlung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Potsdam
Kunstfonds Sachsen
Staatliches Museum, Schwerin
Kunstsammlung Lausitz, Senftenberg
Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart
Regierungspräsidium Baden-Württemberg, Tübingen